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Bleiben Sie mobil - dank Mobilitätshilfen


Sanpura-Redaktion ----- 30. August 2021


Die Beine werden schwerer, die Wege länger – wenn die Mobilität im Alter nachlässt oder eine Verletzung die Bewegung einschränkt, ist das zunächst ernüchternd. Doch es gibt Mobilitätshilfen, die Sie bei der Erhaltung Ihrer Mobilität unterstützen. In diesem Artikel geht es genau um diese nützlichen Hilfsmittel: um Gehstöcke, Rollatoren, Rollstühle und alles, was Sie fit und mobil im Alter hält.


Für eine Mobilitätshilfe brauch man sich übrigens nicht schämen. Rollatoren, Gehstöcke und Co. sind ganz alltägliche Dinge, die uns im Alltag begegnen. Es gibt Menschen, die aus falschem Stolz heraus sogar bewusst auf Hilfsmittel verzichten. Dies ist für ihre Gesundheit aber nicht wirklich förderlich.

Was versteht man unter Mobilitätshilfen?


Beim Fachhändler und speziellen Versandhäusern gibt es nützliche Mobilitätshilfen, die Sie im Alltag unterstützen können. Nutzen Sie diese Hilfen, unterstützen Sie Ihre Bewegung im Alter und damit auch Ihre Gesundheit. Denn Bewegung stärkt die Ausdauer, das Herz-Kreislauf-System und hält Ihren gesamten Bewegungsapparat in Schuss.


Unabhängig von Ihrem persönlichen Fitnesslevel und einer eingeschränkten Mobilität können Sie sich bewegen. Bewegung ist besonders im Alter wichtig, um geistig und körperlich fit zu bleiben. Ist Fahrradfahren nicht mehr möglich, erkunden Sie als Fußgänger die Welt. Auch ein kleiner Spaziergang am Nachmittag hat bereits gesundheitliche Vorteile. Machen Ihre Beine nicht mehr mit, können Sie mithilfe von Rollator und Elektromobil unterwegs sein und die frische Luft genießen.

Der Gehstock - eine Stütze im Alltag


Ein Gehstock ist oft die erste Mobilitätshilfe bei schwächelndem Gang. Der Gehstock ist klein, handlich, unauffällig und nützlich. Dieses „dritte Bein“ wird umgangssprachlich auch als Spazierstock bezeichnet. Die zusätzliche Stütze entlastet die Gelenke und erhöht die Sicherheit beim Gehen.


Gehstöcke eignen sich für Menschen jeden Alters, zur Entlastung eines Beins nach einer Operation oder für ältere Menschen mit einer eingeschränkten Mobilität. Es gibt auch faltbare Modelle, welche bei Nichtgebrauch zusammengeklappt und bequem transportiert werden können.


Modelle mit einer ausklappbaren Sitzgelegenheit ermöglichen eine gemütliche Pause auf Spaziergängen und Wanderungen. Achten Sie beim Kauf Ihrer Mobilitätshilfen auf die passende Länge und üben Sie das Gehen mit dem Gehstock, bevor Sie sich auf einen längeren Spaziergang begeben.

Der Rollator - treuer Begleiter beim Einkaufen


Ihre Mobilität können Sie mit einem Rollator ganz einfach unterstützen. Rollatoren eignen sich besonders für Senioren, aber auch als Rehabilitationsmaßnahme nach Verletzungen und Operationen. Diese Gehhilfen erhöhen die Stabilität und Sicherheit beim Gehen. Im Alltag, etwa beim Einkaufen, können sie ein nützlicher Begleiter sein. Robuste Rollatoren eignen sich für den Gebrauch im Freien, wendige und schlanke Rollatoren eignen sich für die Benutzung in den Wohnräumen.


Dabei sollte ein Rollator nicht als Einschränkung verstanden werden, sondern als aktive Hilfe für mehr Mobilität in jedem Alter. Ein Rollator mit Einkaufskorb eignet sich beispielsweise perfekt für den Einkauf beim Supermarkt. So können Sie ohne fremde Hilfe Ihre Einkäufe tätigen. Einige Modelle können als Sitzbank verwendet werden und so ist jeder schöne Platz für eine Pause geeignet. Worauf Sie beim Kauf eines Rollators achten sollten, können Sie in unserem Rollatoren-Ratgeber nachlesen.

Ein E-Bike leistet auch längere Distanzen


Das Pedelec, heute auch gerne E-Bike genannt, ist eine gute Alternative zum normalen Fahrrad. Ein Elektrorad eignet sich nicht nur für die Erhaltung der Mobilität im Alter, es ist auch eine praktische Alternative für Personen, die in bergigen Regionen leben. Möchten Sie in erster Linie ein Fahrzeug und kein Sportgerät, ist das E-Bike die richtige Wahl.


Trotz Unterstützung durch den Motor hat das Elektrorad einen positiven Einfluss auf Ihre Gesundheit. Durch die Pedalbetätigung bewegen Sie die Gelenke und den Körper und halten Ihren Bewegungsapparat in Schwung. Das Herz-Kreislauf-System und die Ausdauer werden sanft durch die leichte Belastung gestärkt. Zudem verbringen Sie mehr Zeit an der frischen Luft und können Besorgungen schnell und ohne Auto erledigen.


Für eine höhere Sicherheit gibt es Elektroräder mit breiten Reifen oder einem zusätzlichen Rad für eine bessere Stabilität. Mit Zubehör wie einem Einkaufskorb können Sie außerdem den täglichen Einkauf oder andere Besorgungen bequem per E-Bike erledigen.

Elektromobile - komfortabel und sicher


Das Elektromobil ist die komfortabelste Lösung unter den Mobilitätshilfen. Mit der Hilfe eines „Elektroscooters“ können Senioren und gehbehinderte Menschen problemlos zum Supermarkt oder in die Stadt fahren. Das Elektromobil eignet sich für Sie, wenn Sie mobil sind, aber keine weiten Strecken zu Fuß bewältigen können. Stellt das Ein- und Aussteigen und Lenken des Fahrzeugs kein Problem dar, kann das Elektromobil Ihre Selbstständigkeit im Alltag erhalten.


Ein Elektromobil wird durch einen elektrischen Akku betrieben, kann also an jeder Steckdose aufgeladen werden. Es fallen dadurch keinerlei Spritkosten an, wie bei konventionellen Automobilen. Je nach Modell und Ausführung können Geschwindigkeit von 6 bis zu 45 km/h erreicht werden.


Liegt die Maximalgeschwindigkeit unter 15 km/h, werden kein Führerschein und keine Fahrerlaubnis benötigt. In dieser Geschwindigkeit können Sie bequem spazieren fahren, gemütlich in die Stadt fahren oder Freunde und Familie besuchen. Für weitere Informationen zum Thema schauen Sie auch gerne in unseren Elektromobil-Ratgeber.

Barrierefreiheit mit Hilfsmitteln schaffen


Bei der Nutzung von Mobilitätshilfen können in und um die Wohnung herum Probleme entstehen, wenn kein barrierefreier Zugang gewährleistet ist. Für Rollstuhlfahrer bereiten besonders Eingänge Probleme, die sich auf Podesten mit Höhendifferenz befinden. Ohne entsprechende Hilfsmittel ist solch eine Differenz oftmals nicht zu stemmen.


Zu diesem Zweck wurden spezielle Rollstuhlrampen entwickelt, die man entweder unterwegs oder für das Eigenheim nutzen kann. Bei kleineren Höhendifferenzen kann man sich somit kostenaufwändige Umbaumaßnahmen sparen. Bei dauerhaftem Einsatz sollte aber eine Rampe gewählt werden, die korrosionsbeständig ist.


Treppenlifte - eine langfristige Investition


Treppenlifte haben oftmals einen schlechten Ruf, da sie mit hohen Kosten verbunden sein können. Die Angst vor dieser Kostenexplosion ist jedoch relativ. Wenn Sie einen entsprechenden Pflegegrad besitzen können Sie mit einer Bezuschussung durch die Pflegekasse rechnen.

Nach § 40 Abs. 4 Sozialgesetzbuch XI kann der Einbau eines Treppenliftes von der Pflegeversicherung mit bis zu 4.000,00 EUR bezuschusst werden. Wenn eine Einstufung in der Pflegeversicherung vorliegt, können Sie sich eine Verordnung von Ihrem Arzt sowie einen Kostenvoranschlag vom Hersteller des Treppenliftes holen. Beantragen Sie dann bei der Pflegeversicherung den „Zuschuss zur Verbesserung des häuslichen Wohnumfeldes“. Der Antrag wird anschließend vom medizinischen Dienst geprüft.


Treppenlifte sind aber längst nicht die einzige Art von Lift, die Sie für Ihr Haus oder Wohnung in Betracht ziehen könnten. Weitere Varianten sind beispielsweise ein Hub- oder Plattformlift. Informieren Sie sich gerne bei unserem Partner Mobilis über die Möglichkeiten für Ihr Eigenheim.


Viele Mobilitätshilfen - viele Möglichkeiten


Möchten Sie die Bewegung im Alter fördern oder einfach nur von A nach B kommen? Von der Antwort dieser Frage ist die Art der Mobilitätshilfe abhängig. Nach einer Beinoperation eignet sich als vorübergehende Entlastung beispielsweise der Rollstuhl am besten. Möchten Sie sich mehr bewegen, wählen Sie das Elektro-Fahrrad. Sind Sie am liebsten zu Fuß unterwegs, entscheiden Sie sich für einen stabilen Gehstock.


Anstelle eines Einkaufstrolleys kann Ihnen auch der Rollator gute Dienste erweisen und zusätzliche Sicherheit bieten. Sind Sie eingeschränkt mobil und gerne im Freien? Dann lohnt sich das Elektromobil zur Verbesserung Ihrer Lebensqualität. Ganz gleich für welche Mobilitätshilfe Sie sich am Ende entscheiden – Ihre Gesundheit wird es ihnen danken.